Für eine zielgerichtete und erfolgreiche Behandlung ist eine genaue und ganzheitliche Diagnostik auf verschiedenen Ebenen der Entwicklung besonders wichtig.

Sowohl wissenschaftlich fundierte Testverfahren als auch individuelle Einzelgespräche und Beobachtungssituationen kommen hier zur Anwendung.
Die Erfassung der Fähigkeiten, des Entwicklungsstandes, des Lerntyps und des Unterstützungsbedarfes des Kindes spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Einbezug der Eltern und des schulischen Umfeldes.

Die Diagnostik bei PLEmobil erfolgt nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) sowie den Empfehlungen des Bundesverbandes für Legasthenie und Dyskalkulie (BVL). Dies entspricht den allgemein gültigen Voraussetzungen für eine Diagnose nach dem multiaxialen Klassifikationsschema (MAS) und lässt eine genaue Aussage über Ursachen und Zusammenhänge bestehender Defizite sowie eine optimale Zusammenstellung des Förderplans zu.

Beispiele für Testverfahren:

  • Intelligenztest (WISC-IV)
  • Lesetests (ELFE, ZLT-II)
  • Rechtschreibtests (DRT, HSP)
  • Tests über mathematische Kompetenzen (BADYS, ZAREKI-R)
  • Standardisierte Fragebögen für Eltern und Lehrer (Conners-Scales, AFS)
  • Verfahren zur Beurteilung der motorischen Entwicklung (LOS-KF 18)
  • Test der visuellen Wahrnehmungsverarbeitung (FEW-2)
  • Screening der auditiven Wahrnehmung (MAUS, Mottier)