Die Leistungen der Lerntherapie werden zum größten Teil selbst finanziert.  Die Kosten der Lerntherapie bei PLEmobil sind von verschiedenen Faktoren (Einzel- oder Gruppentherapie, Arbeitsort, Zeitumfang...) abhängig und werden aus diesem Grund im kostenlosen Erstgespräch erläutert und besprochen.

Andere Möglichkeiten

Obwohl Lernstörungen in dem internationalen Katalog der Krankheiten (ICD-10) als umschriebene Entwicklungsstörungen aufgenommen sind, erkennen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Legasthenie und Dyskalkulie nicht als Krankheit an und sind daher auch nicht bereit, Kosten für notwendige Behandlungen zu übernehmen. Im Gegensatz zur Ergotherapie kann Lerntherapie somit nicht über eine ärztliche Verordnung abgerechnet werden.
Teilweise lassen sich private Krankenkassen auf die Kostenübernahme ein. Dies muss im Einzelfall geprüft und abgeklärt werden.

Eine zusätzliche Möglichkeit zur Übernahme der Kosten ist die Leistungsabrechnung über das Bildungs- und Teilhabepaket. Hierdurch haben auch Familien mit finanziellem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit, Therapien bei PLEmobil in Anspruch zu nehmen.

Des Weiteren besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dass die Kosten für eine Lerntherapie vom Jugendamt übernommen werden. Diese Übernahme unterliegt dem §35a, SGB VIII- "Eingliederung für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche". Das Gesetz besagt unter anderem, dass bei seelischer Behinderung oder Bedrohung von seelischer Behinderung, welche im ursprünglichen Zusammenhang mit der Lernstörung steht, eine Lerntherapie finanziert werden kann. Dies setzt eine umfassende Diagnostik sowie eine Überprüfung der Teilhabe des Kindes in seinem Umfeld voraus.